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So werden Pferd und Hund zum Dreamteam

So werden Pferd und Hund zum Dream Team

So werden Pferd und Hund zum Dream Team

 

Für viele Reiter ist es ein lang gehegter Traum: Mit dem eigenen Pferd übers Feld galoppieren, der eigene Hund friedlich daneben. Mit den eigenen Tieren Zeit verbringen zu dürfen, ist für viele Menschen der perfekte Ausgleich zum stressigen Alltagsleben. Noch schöner ist es, wenn diese Tiere sich untereinander auch noch verstehen und man beide gleichzeitig bewegen und auslasten kann.

Eines muss aber jedem Pferde- und Hundebesitzer klar sein – wer Pferd und Hund zusammenbringen möchte, benötigt Geduld. Das Pferd ist als Fluchttier ohnehin von Natur aus skeptisch. Und auch so mancher Hund hat vor dem großen Lebewesen Pferd Respekt, sodass Pferd und Hund zunächst meist mit Scheu aufeinander reagieren. Noch schwieriger wird die Situation, wenn der Hund mit Aggression oder Jagdverhalten auf das Pferd reagiert. In diesem Fall sollte man sich wahrscheinlich an eine Hundeschule wenden, die bezüglich dieses Problems helfen kann.

Wenn sich Pferd und Hund allerdings zunächst nur mit Scheu oder sogar Interesse begegnen, können die beiden gewiss zu einem echten Dreamteam werden. Wir haben Ihnen 5 Tipps zusammengestellt, wie Ihr Pferd, Ihr Hund und Sie besser zusammenwachsen können.

 

Unterwegs mit Pferd und Hund – 5 Tipps

 

Tipp 1: Sind Hunde am Stall erlaubt?

Alle Überlegungen, wie Pferd und Hund zu einem echten Dreamteam werden können sind hinfällig, wenn Hunde an Ihrem Stall überhaupt nicht erlaubt sind. Fragen Sie deshalb unbedingt nach, wenn Sie den Hund zum ersten Mal zum Stall bringt. Im Zuge dessen können Sie auch direkt Regelungen erfragen, die im Stall in Bezug auf Hunde gelten könnten:

  • Gibt es eine Leinenpflicht?
  • Wie reagieren die möglichen Hofhunde auf andere Hunde?
  • Dürfen Hunde mit auf den Platz oder in die Halle?

 

Es ist nicht nur für Ihren Hund und Sie wichtig, sich an bestehende Regelungen zu halten. Auch für das Stallklima ist gegenseitige Rücksichtnahme unverzichtbar. Falls andere Einstaller öfters Ihren Hund mit zum Stall nehmen, schadet eine Vorwarnung, dass Sie Ihren Hund nun auch öfters mitnehmen werden und eine freundliche Nachfrage, wie der Hund auf andere Artgenossen reagiert, sicher nicht.

Falls Ihr Pferd an Ihrem privaten Stall steht, sind diese Überlegungen natürlich hinfällig. Dennoch sollten Sie auch hier, schon alleine um Ihren Pferden Stress zu ersparen, einige Regelungen festlegen.

 

Tipp 2: Rückzugsorte für Hunde und Pferd schaffen

Vor allem wenn Sie länger Zeit beim Pferd verbringen, benötigt Ihr Hund einen Rückzugsort, wo er sich auch mal hinlegen und entspannen kann. Richten Sie ihm deshalb einen kleinen Rückzugsort ein, wohin er sich zurückziehen kann, z.B. wenn Sie Ihr Pferd putzen, Futter vorbereiten oder ähnliche Aufgaben des Stallalltages bewältigen.

Gleichzeitig sollten Sie auch Tabuzonen für Ihren Hund einrichten, sodass auch Ihr Pferd nicht von der Anwesenheit des Hundes gestresst wird. Insbesondere, wenn Ihr Pferd noch skeptisch gegenüber ihrem Hund ist, sollten Sie dafür sorgen, dass bestimmte Zonen für Ihren Hund Tabu sind. Ein solcher Ort könnte der Stall des Pferdes, die Weide oder auch der Putzplatz sein.

 

Tipp 3: Die Grundkommandos müssen sitzen

Ihr Hund muss auf die gängigen Grundkommandos hören. Insbesondere „Bleib“ und ein Verbotssignal müssen etabliert sein. So können Sie Ihrem Hund sagen, wenn er an einer Stelle warten soll oder ihm auch verbieten zwischen den Beinen von Pferden hin und her zu wuseln. Ein Tritt von einem Pferd kann für Ihren Hund nämlich schnell mit schweren Verletzungen enden.

Üben Sie die Grundkommandos zunächst in reizärmerer Umgebung, bevor Sie sie am Stall anwenden. Auch hier gilt: Üben, üben, üben.

 

Tipp 4: Geduld

Pferd und Hund müssen sich zunächst aneinander gewöhnen. Es ist deshalb von enormer Wichtigkeit, dass Sie Geduld haben. Führen Sie Ihren Hund und Ihr Pferd in entspannter Umgebung zusammen. Sorgen Sie vor dem ersten Zusammentreffen dafür, dass alle Grundbedürfnisse des Hundes gedeckt sind. Gehen Sie vorher mit ihm spazieren, spielen Sie mit ihm und füttern Sie ihn, sodass er im besten Falle beim ersten Zusammentreffen mit Ihrem Pferd ausgelastet und zufrieden ist. Wenn das erste Treffen problemlos erfolgt, können Sie anfangen zu trainieren.

 

Tipp 5: Üben, Üben, Üben

Egal, wie Ihre Zielvorstellung aussieht. Egal ob Sie sorglos auf dem Platz reiten wollen, während Ihr Hund brav und entspannt am Rande des Platzes wartet oder mit Pferd und Hund ausreiten wollen. Nur mit Übung können Sie diese Ziele erreichen.

Insbesondere, wenn Sie mit Ihrem Hund Ausritte planen, lohnt es sich zunächst in reizärmerer Umgebung zu üben, bevor Sie raus gehen. Bringen Sie ihrem Hund in der Halle oder auf dem Platz bei in gebührenden Abstand neben ihrem Pferd zu laufen. Überprüfen Sie ob Ihr Hund auch auf die Grundkommandos hört, wenn Sie sich in der erhöhten Position auf dem Pferd befinden. Und gewöhnen Sie auch Ihr Pferd an den neuen Begleiter.

 

Nützliche Hilfsmittel beim Training mit Pferd und Hund

Frau führt Pferd an Halfter und Strick

Im Training mit Pferd und Hund können einige nützliche Tools Ihre Arbeit erleichtern. Welche Hilfsmittel eine Überlegung wert sein könnten, wollen wir Ihnen im Folgenden näherbringen.

 

Schleppleine

Insbesondere, wenn Sie mit Ihrem Hund das Laufen neben dem Pferd üben wollen, ist die Schleppleine ein hilfreiches Tool. Mit der langen Leine haben Sie immer noch Kontrolle über Ihren Hund, obwohl Sie auf dem Pferd sitzen. Gleichzeitig bietet die Leine genügend Raum, dass Ihr Hund in einem guten Abstand zum Pferd laufen kann. Bedenken Sie aber bitte: Auch Ihr Pferd muss sich an die herunterbaumelnde Leine gewöhnen. Nehmen Sie sich hier viel Zeit und Ruhe für das Leinentraining vom Pferd aus. Schließlich müssen sich nicht nur Ihr Pferd und Ihr Hund an die Situation gewöhnen. Sie selbst müssen neben den Zügeln nun auch noch die lange Hundeleine koordinieren. Wer schon einmal mit Handpferd geritten ist, hat hier sicher einen Vorteil. Und egal, wie verlockend es ist – befestigen Sie die Leine nie an sich oder dem Sattel! Dies kann zu gravierenden Verletzungen bei Ihnen, Ihrem Pferd und Ihrem Hund führen. Lieber die Leine locker in der Hand halten, sodass Sie im Notfall auch loslassen können.

 

Reflektoren

Gerade wenn Sie mit Hund und Pferd das erste Mal raus gehen, wollen Sie gesehen werden und auch Ihr Hund sollte auffallen. Schließlich wird dieser neben dem großen Lebewesen Pferd häufig übersehen. Was das bedeutet, wenn ein Auto zu nah an Pferd und Reiter vorbeifährt, will sich kein Hundebesitzer ausmalen. Seien Sie verantwortungsbewusst und nutzen Sie Reflektoren für sich und Ihre Tiere.

 

Belohnungen für Pferd und Hund

Insbesondere im Training kann positive Verstärkung Wunder wirken. Sparen Sie im Training nicht mit Lob oder auch der ein oder anderen Leckerei, wenn Ihr Pferd und Ihr Hund etwas Neues toll gemeistert haben. So bleiben Pferd und Hund motiviert und assoziieren einander bald mit viel Lob und positiven Gefühlen, sodass sie gerne zusammenarbeiten. So werden Pferd und Hund zu einem echten Dreamteam.

 

Bester Schutz für Pferd und Hund

 

Wir hoffen, dass unsere Tipps Ihnen helfen Ihr Pferd und Ihren Hund zu einem echten Team zu machen. Gerne beraten wir Sie zu dem besten Versicherungsschutz für Ihre Lieblinge. Egal ob Pferdehaftpflicht Versicherung, Pferde oder Hunde OP Versicherung und Reiter Unfall Versicherungen – als unabhängige Experten im Bereich der Versicherungen, finden wir für Sie das beste Versicherungskonzept.

 

Kontaktieren Sie uns gerne.